Fruska Gora

Der Frankenwald, beliebtes Ausflugszahl der Bewohner aus Novi Sad und Belgrad; überall dampfen die Grills und sind Pick-Nicks bereitet. Landschaftlich sehr schön und in den „Hochlagen“ ein wenig wie im Harz. Was die Serben allerdings unbedingt noch lernen müssen, ist ihre Nationalparks nicht zuzumüllen. Das ist wahrlich unglaublich. Befremdlich fand ich auch, dass mit Cross-Motorrädern im Wald rumgefahren wird.

Gestartet bin ich heute in Krusedol. Leider wurden kurz mir mindestens fünf Busladungen Schulkinder abgekippt …




Weiter geht es auf einer hübschen Straße nach Grgeteg.


Auch hier herrscht ein großer Besucheransturm.



Hinter dem Kloster beginnt ein Wanderweg, leider ist die Beschriftung nur in kyrillisch, aber die Kennzeichnung ist schööön!



Aufgrund des Regens der letzten Tage ist der Weg leider sehr matschig und ich gebe nach einigen Metern auf, herauszufinden, wohin der Weg führt.

Nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit folge ich einfach Ausflüglern aus Novi Sad und lande in einem Salas (Perkov Salas, unbedingt besuchen!!), der noch so richtig, richtig urig ist.



Am besten gefällt mir der Wirt!


Nach dieser famosen Pause geht es weiter zum Kloster Novo Hopovo.


Statt Bier – wie in Deutschland – gibt es hier Schnaps (50 Vol-%!!!). Verkauf in der Kirche.



Die Weiterfahrt wird abenteuerlich. Hinter Irig biege ich im Wald rechts ab, Richtung Cortanovci, die Fahrbahn verwandelt sich in eine üble Buckelpiste. Irgendwann stoße ich auf das „Informations Zentrum“ des Nationalparks.


Leider sind die Informationen in kyrillisch! Ich fahre einfach weiter und finde endlich das Kloster Veliko Remeta. Die Zufahrt ist jedoch noch übler als die Piste durch den Wald.



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